Erfolge, Fallbeispiele, Referenzen

Kinesiologische Erfahrungsberichte

Die folgenden Fallbeispiele dienen ausschließlich dem Zweck, die Zusammenhänge im menschlichen System genauer zu erläutern. Alle Fallbeispiele werden in Rücksprache und mit ausdrücklicher Erlaubnis der Klienten veröffentlich. Um deren Privatsphäre zu schützen sind die Berichte in ihrem äußeren Rahmen ( Alter, Geschlecht ect.) abgeändert, in ihrer Essenz jedoch erhalten. Meine Klienten haben zu jeder Zeit die Möglichkeit, ihre Erlaubnis zurück zu ziehen.

Statussymbol – Gleichgeschlechtlichkeit

Herr M., 48 Jahre 

Herr M. war sehr erfolgreich im Marketingbereich tätig. Er verfügte über ein sehr gutes Einkommen, das ihm den Lebensstil ermöglichte, den er sich vorstellte. Jedoch merkte M. dass sich seine Wertvorstellungen verändert hatten  und er beschloss sich beruflich zu verändern. M. entschied sich für einen Beruf im sozialen Bereich, was seinen bisher gewohnten Verdienst stark einschränkte, vor allem in der Berufsaufbauphase. Die neue Arbeit macht ihm Freude und begeisterte in. Er empfand sie als Bereicherung für sich und sein Leben. Was M. allerdings immer wieder zu schaffen machte waren die finanziellen Einschränkungen, die sich aus seiner beruflichen Veränderung ergaben. Obwohl er großen  Autos, Designerkleidung, teuren Restaurants oder beruflichen Titeln bewusst keinen besonderen Wert mehr beimaß, fühlte er sich doch unwohl, wenn er mit Leuten zu tun hatte, die über diese verfügten.

Der Muskeltest zeigt Stress zu diesem Thema im Alter von 17 Jahren. M. versucht Zusammenhänge in seiner Erinnerung zu finden. Wir kamen zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Ich fragte M. ob er zu dieser Zeit schon von seiner gleichgeschlechtlichen Veranlagung wusste. M. erzählte mir, dass er damals schon wusste, dass er homosexuell war und sich oft Gedanken darüber gemacht hatte, was wohl sein Vater, der zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben war, dazu sagen würde. Jetzt wurde ihm klar, dass er viele Jahre versucht hatte sein Selbstwertgefühl durch Statussymbole zu pushen und dadurch auch Anerkennung speziell von heterosexuellen Menschen zu bekommen.

Anmerkung: Obwohl Gleichgeschlechtlichkeit in den Medien zunehmend als normal propagiert wird, haben Betroffene und deren Umfeld oft auch heute noch erhebliche Schwierigkeiten sich mit der Thematik auseinander zu setzen und dies zu akzeptieren.

In der nachfolgenden Balance lösten wir durch das Klopfen verschiedener Meridianpunkte Stress und Blockaden, die durch Ängste und sexuelle Unsicherheit entstanden waren. Zusätzlich visualisierte M., das er unabhängig von seiner sexuellen Orientierung, das uneingeschränkte Wohlwollen seines Vaters hat.

Herr M. war begeistert von unserer gemeinsamen Arbeit und ist der Meinung, dass Kinesiologie eine hervorragende Unterstützung für sexuelles Outing bietet.

Terminabsage – unangenehme Folgen

Frau G. 35 Jahre

Frau G. kam in meine Praxis um etwas darüber zu erfahren, warum es ihr so schwer fiel Termine zu verschieben oder abzusagen. G arbeitete in einer Zahnarztpraxis, als Sprechstundenhilfe. Schon von Berufs wegen hatte sie oft mit Terminverschiebungen zu tun was ihr trotz langjähriger Berufserfahrung immer großes Unbehagen bereitete. Im privaten Bereich schob sie Termin- oder Verabredungsabsagen immer bis zum letztmöglichen Zeitpunkt hinaus. Auch wenn sie bereits eine Woche wusste, dass eine Verabredung nicht stattfinden konnte, schob sie die Absage so lange wie möglich vor sich her. Frau G. ärgerte sich über sich selbst. Sie hatte keinerlei Erklärung für ihr Verhalten. Es war sonst nicht ihre Art, etwas, das erledigt werden musste, unnötig hinaus zu zögern.

Im weiteren Sitzungsverlauf führte uns der Muskeltest in ihre Kindheit zurück, zum Alter von fünf Jahren. Während sich G. Stirn und Hinterkopf hielt fiel ihr folgende Begebenheit, aus ihrem fünften Lebensjahr ein: G.’s Mutter war mit ihrer Schwerster, G.’s Tante verabredet. Die Tante wollte am Nachmittag zu Besuch kommen. Sie sagte die Verabredung jedoch telefonisch ab. G. war enttäuscht, sie mochte ihre Tante gerne. Um die frei gewordene Zeit zu nützen und G ein wenig aufzumuntern, beschloss die Mutter mit G. in die Stadt zu fahren, um neue Schuhe zu kaufen. Beim Einparken schrammte sie das nebenstehende Fahrzeug an. Es handelte sich zwar nur um einen Blechschaden, doch G.’s Vater war ziemlich ungehalten darüber. Zu guter Letzt stellte er fest, dass der Blechschaden nicht passiert wäre, wenn die Tante die Verabredung nicht abgesagt hätte.

Anscheinend hatte G. diese beiden Ereignisse folgendermaßen verbunden: Abgesagte Verabredung = unangenehme Folgen! Wir lösten den Streß und die Fixierung von Frau G zu dieser Begebenheit. Frau G. war sehr zufrieden mit ihrer Sitzung, denn sie hatte jetzt einen klaren Bezug und auch Verständnis zu ihrem bisherigen Verhalten.

Gesichtsmerkmale – Bauchschmerzen

M., 6 Jahre alt, weiblich

M. ging seit ca. einem halben Jahr zur Schule. Der Unterricht interessierte sie und auch ihre Hausaufgaben erledigte sie ohne Probleme. Sie hatte Freude daran zur Schule zu gehen und ließ niemals etwas daran verlauten, dass der Schulalltag ihr in irgendeiner Weise nicht behagte. Trotzdem bemerkte die Mutter von M. dass das Kind regelmäßig Sonntag Abend über Bauchschmerzen klagte, die manchmal zu richtigen Krämpfen auswuchsen.

Ärztliche Untersuchungen brachten keinen ersichtlichen Befund und auch homöopathische Unterstützung konnte keine Abhilfe schaffen. M.’s Mutter hatte mehrmals Gespräche mit dem Lehrer ihrer Tochter, der ihr den Eindruck vermittelte, seine Beruf gerne auszuüben und am Wohle seiner Schützlinge interessiert zu sein. Auch er konnte nur positiv von M. berichten. Es gab keinerlei Anzeichen auf irgendwelche Auseinandersetzungen mit anderen Schülern.

M.’s Muskeltest zeigte Stress auf ein bestimmtes Gesichtsmerkmal (auch Strukturfunktion genannt, geben Auskuft über bestimmte Anlagen des Menschen. Viele Menschen haben unbewusst Stress mit Strukturfunktionen) an. Tatsächlich wies der Lehrer von M. das entsprechende Gesichtsmerkmal auf, wenn auch nicht in extremer Form. Bereits beim Austesten und Erklären des entsprechenden Gesichtsmerkmals erkannte ich, dass sich in der Mutter “etwas rührte”. Weitere Muskeltests ergaben, dass diese Disharmonie bereits in der ersten Generation Mütterlichseits entstanden war.

Daraufhin erzähle mir M.’s Mutter folgende Begebenheit: Als M.’s Mutter selbst Kind war hatte ihre Familie in einer Wohnanlage in Ostdeutschland gewohnt. Die Wohnanlage wurde von einem Hausmeister betreut, der sich um Elektrik, Rasenpflege und die Einhaltung der Hausordnung kümmerte. M.’s Mutter empfand diesen Mann immer als erschreckend. Sie hatte großen Respekt, ja eher Angst vor ihm. Der Hausmeister hatte, die bei M. getesteten Gesichtsmerkmale in extremen Maße.

Der weitere Muskeltest ergab, dass für M. keine Balance notwendig sei, wohl aber für die Mutter. Im Verlauf der Stresslösung musste M.’s Mutter schmunzeln. Sie erinnerte sich daran, dass viele Jahre später, als sie die Wohnanlage verließ, der Hausmeister, der kurz vor der Rente stand, sich die Mühe machte sich persönlich von ihr zu verabschieden. Er sagte ihr, dass er ihre Familie stets als positiv in Erinnerung hätte, unter anderem auch deshalb, weil die Kinder ihn immer gegrüßt hätten.

M.’s Mutter war vom Verlauf der Sitzung überrascht, aber auch beeindruckt. Es war ihr nicht bewusst, dass die Ängste aus ihrer Kindheit noch so aktiv waren und schon gar nicht, dass sie dies an Ihre Tochter weitergegeben hatte.

Anmerkung: Es ist keine Seltenheit, und fast schon normal, dass Stessmuster über Generationen weitergegeben werden. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder gerne solche Stressmuster aufzeigen, damit sie gelöst werden können. Das bedeutet aber nicht, dass dies die Regel ist.

Ca. vier Wochen später rief M.’s Mutter mich an, um mir mitzuteilen, dass M.’s Bauchschmerzen seit dem Tag der kinesiologischen Sitzung nie wieder aufgetreten waren.

Wesensveränderung – Manganüberschuss

Herr Z., 25 Jahre

Herr Z. kam in meine Praxis, weil er seit einiger Zeit eine Wesensveränderung an sich bemerkte. Z. kannte sich selbst als freundlichen, hilfsbereiten und lebensfrohen Menschen. In letzter Zeit war jedoch ungewöhnlich leicht reizbar und schlecht gelaunt, was ihm auch sein Umfeld bestätigte. Beruflich, wie auch privat war Z. zufrieden und es gab keinen ersichtlichen Grund für sein verändertes Gemüt.

Durch den Muskeltest erfuhren wir, dass Z.’s Körpersystem Stress mit Manganüberschuss hatte. Der Bedarf des Körpers an Mangan kann normalerweise problemlos über die Nahrung gedeckt werden. Da Mangan ein Spurenelement ist, dass nur in sehr geringen Mengen im Körper vorkommt, lag für mich die Vermutung nahe, dass mein Klient möglicherweise Nahrungsergänzung zu sich nahm. Herr Z. war sehr überrascht, als ich ihn danach fragte und bestätigte, dass er seit längerem ein Fitnessprogram absolvierte und zur Unterstützung des Stoffwechsels ein Präparat zu sich nahm. Er war sehr verblüfft über diesen Zusammenhang.

Nachdem wir die getestete Balance durchgeführt hatten, zeigte der weitere Muskeltest, dass Z. unterstützend mehrere Tage reichlich Wasser trinken sollte und dabei den Reflexpunkt seiner Niere halten, um die Ausscheidung zu unterstützen. Natürlich oblag es Z.’s eigener Entscheidung, das Präparat weiter zu verwenden oder nicht.

Hinweis: Beeindruckt hat mich an dieser Sitzung wie schnell sie verlief, gerade einmal etwas über dreißig Minuten. Ohne Umschweife wusste der Körper meines Klienten genau, wo der Stressauslöser zu finden war – immer wieder erstaunlich!

Manchmal dauert´s etwas länger…

J. , 17 Jahre, meine Tochter

Seid ihrem Kleinkindalter sind meine Kinder mit Kinesiologie vertraut und haben reges Interesse daran. Es ist zur Gewohnheit geworden, dass sie sich selbständig bei mir melden, wenn sie ein Thema haben, mit dem sie arbeiten wollen.

J., meine Tochter, hatte vor ihren Führerschein zu machen. Anfangs war sie mit großer Begeisterung dabei, ihre Fahrstunden zu absolvieren. Jedoch entwickelte sich anscheinend ein Kommunikationsproblem mit ihrem Fahrlehrer. Sie betonte zwar immer wieder, dass sie ihn mochte und er nett sei, aber sie verstand oft nicht den Zusammenhang seiner Kritik und anscheinend verstand er nicht den Zusammenhang ihrer Rückfragen. J.’s Freude an den Fahrstunden ließ zunehmend nach. Sie merkte mittlerweile selbst, dass sie sehr verkrampft beim Fahren war und ihr in der verstärkten Absicht alles richtig zu machen oft einfache Fehler unterliefen. Sie bat mich ihr eine Balance auf dieses Thema zu geben.

Am Vorabend, der nächsten Fahrstunde machten wir unsere Sitzung. Die Thematik war mir ja bereits bekannt, deshalb konnten wir bereits nach den Vortests zur Stresslösung übergehen. Ihr Muskeltest wählte dazu eine Technik aus dem japanischen Jin shin Jyutsu ( Heilströmen = Aktivierung und Harmonisierung von Hauptenergiepunkten des Körpers).

Am nächsten Tag kam J strahlend von der Fahrstunde zurück. Ihr erster Satz war “Mama! Ich glaub die Kinesiologie bringt doch was!“ Ich musste laut lachen über diese Aussage. Da holt sich das Mädel vom Kindesalter an immer wieder Balancen bei mir ab, um dann zehn Jahre später festzustellen, dass ihr das doch was bringt.

Ja, manchmal dauert´s eben etwas länger!!

Sitzung mit Nebeneffekt

Frau S., 57 Jahre

Frau S. fühlte sich gestresst in Bezug auf ihre Herkunftsfamilie. Immer wieder kam es zu Diskussionen mit ihren Eltern und Geschwistern, die der Meinung waren, dass S. der Familie zu wenig Aufmerksamkeit widmete. S. empfand es als belastend sich immer wieder rechtfertigen zu müssen. Dadurch war eine gewisse Abneidung entstanden, die sie es S .zusätzlich erschwerte, unbefangen und freudig an familiären Festen teilzunehmen.

Im Verlauf des weiteren Vorgesprächs konnte man bereits an der Körperhaltung und dem Gesichtsausdruck von S. erkennen, dass sie sehr viel Spannung aufgebaut und angestaut hatte. Laut Muskeltest meiner Klientin gab es noch relevante Informationen aus der Kindheit. S. erzählte daraufhin einige Begebenheiten aus ihrer Kindheit. Wir benötigten jedoch weitere Informationen.

Ich hielt Frau S. Stirn und Hinterkopf, um die Zonen ihres Gehirns, die für Erinnerung und kreatives Denken zuständig sind, zu unterstützen. S. schwieg eine ganze Weile. Ich ermutigte sie, zu erzählen, was ihr einfiel, unabhängig davon, ob sie es für wichtig oder unwichtig hielt. S. berichtete folgendes: Als kleines Mädchen hatte S. große Angst davor Nachts ihr Bett zu verlassen, wenn sie zur Toilette musste, weil sie der festen Überzeugung war, dass ein Monster unter ihrem Bett lauerte. Das führte dazu, dass sie regelmäßig ins Bett machte und sozusagen zur Bettnässerin wurde. In der Familie wurde sie dafür von den Eltern getadelt und von den Geschwistern ausgelacht.

Es hatte S. sichtlich Überwindung gekostet, darüber zu sprechen. Ich fragte sie, ob es möglich wäre, dass bereits hier eine gewisse Abspaltung von der restlichen Familie entstanden sein könnte. S. bestätigte das. Sie hatte sich sehr allein gelassen gefühlt mit ihren Ängsten und dem inneren Konflikt ihre Angst zu überwinden oder in Kauf zu nehmen, dass sie ins Bett machte und dadurch dem Spott der Familie ausgesetzt war.

In der ausgetesteten Balance ging es um Stress in den Ausscheidungsorganen und dem Ausscheidungsprozess insgesamt. Während ich verschiedene Reflexpunkt meiner Klientinh hielt, konnte ich sehen, wie sich ihre Haltung und ihr Gesichtsausdruck veränderte. S .bestätigte meinen Eindruck und teilte mir mit, dass Sie sich schon lange nicht mehr so ruhig und gelassen gefühlt hätte. Zusätzlich bermerkte S. eine Veränderung im Bereich ihrer Lendenwirbelsäule. Dort hatte sie seit Jahren Schmerzen, die jetzt leichter wurden.

Ich erklärte S., dass der Stress und die enorme Anspannung, die schon so lange in Bezug auf Ausscheidung hatte durchaus auch Auswirkungen auf den gesamten unteren Bereich ihres Körpers haben konnte. S. entschied sich eine weitere Sitzung bei mir zu buchen.

Anmerkung: Vor über 50 Jahren war durchaus nicht unbedingt üblich sich solchen frühkindlichen Ängsten in besonderem Maße zu widmen.

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